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Die Kartenexperten von morgen
20 Geografietalente reisen im September 2017 ins Engadin. Im Schweizer Nationalpark erfassen sie Geodaten und lernen, diese in Karten darzustellen und auszuwerten. Mit dabei ist Thomas Koblet, ein Spezialist der Firma Esri, die das Lager organisiert. Er erklärt, warum sich das Unternehmen für die Geografie-Olympiade engagiert.

23.06.2017

Geodaten sind für unsere Gesellschaft äusserst wichtig. Die Migros beispielsweise braucht sie, wenn sie einen Standort für eine neue Filiale sucht. Forscherinnen der ETH greifen auf sie zurück, wenn sie das Schadenpotenzial einer Lawine berechnen. Ärzte von Médecins sans Frontières arbeiten mit Geodaten, um das Ausbreiten einer Epidemie zu simulieren.

Damit man Daten analysieren und visualisieren kann, braucht es sogenannte Geografische Informationssysteme (GIS). Unsere Firma ist ein führender Technologieanbieter solcher Systeme. In vielen Berufs- und Forschungsfeldern ist GIS von grosser Bedeutung. Mediziner, Unternehmerinnen und Ökonomen arbeiten mit Karten, um ihre abstrakten Daten verständlich zu machen. Deswegen nimmt das Thema auch bei der Geografie-Olympiade einen wichtigen Platz ein.

Fit sein für die iGeo 2018
Mit dem Esri Sommercamp im Schweizer Nationalpark wollen wir die Jugendlichen optimal auf die Geografie-Olympiade 2018 in Québec vorbereiten. In einem ersten Schritt erlernen die Schülerinnen und Schüler den Umgang mit Geodaten. Mit diesen Fähigkeiten können sie dann Fragestellungen bearbeiten, die für den Nationalpark wichtig sind. Sie werden Phänomene in der Natur beobachten, Daten im Feld erfassen und diese mit einer Software analysieren und visualisieren.

Drei Gründe, weshalb wir Partner der Olympiade sind
Wir unterstützen die Geografie-Olympiade aus drei Gründen: Erstens ist es für uns als Firma überlebenswichtig, dass die nächste Generation von Fachkräften schon früh in Kontakt mit Geodaten kommt. Denn sowohl Esri als auch unsere Kunden brauchen Spezialistinnen und Spezialisten im Bereich GIS.
Zweitens sind wir stolz, einen Beitrag zur erfolgreichen Teilnahme von Schweizer Schülerinnen und Schülern an der internationalen Geografie-Olympiade zu leisten. Viele von uns waren einst ebenfalls Mittelschüler mit einer grossen Neugierde für Geografie. Rückblickend hätten wir liebend gern an einer Wissenschafts-Olympiade mitgemacht. Aber – und das ist der dritte Grund – wir können das Verpasste ein wenig nachholen, indem wir die Jugendlichen in den Park begleiten – und so ebenfalls olympische Luft schnuppern können.

Text: Thomas Koblet, Esri AG
Bild Nationalpark: Hans Lozza – Schweizerischer Nationalpark

Links:
Esri AG
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