Verband Schweizer Wissenschafts-Olympiaden admin
Association des Olympiades Scientifiques Suisses
Associazione delle Olimpiadi Scientifiche Svizzere
Association of Swiss Scientific Olympiads
Biologie Chemie Geografie Informatik Mathematik Philosophie Physik Robotik
de fr
Aktuell
Die Olympiaden
Der Verband
Anlässe / Termine
Medien / Publikationen
Wir danken
Links
Kontakt
Facebook
Newsletter abonnieren
Was wird aus den jungen Talenten?

28.11.2017

Jedes Jahr zeigen über 2'000 Jugendliche, dass sie talentiert sind – in den Naturwissenschaften, Philosophie und Co. Doch, was wird später aus ihnen? Die Skizzen von Melanie Wigger zeigen, was Thierry, Jacqueline, Stephanie und Michele – vier ehemalige Teilnehmende – aus ihrem Talent gemacht haben.

Sie werden Teamplayer

Wer ein Ziel verfolgt, der muss sich zusammentun. Mit Menschen, die das Gleiche wollen, aber andere Fähigkeiten mitbringen. Der ehemalige Biologie-Teilnehmer Thierry Aebischer (30) hat genau das getan.

Der Biologe arbeitet mit Grosswildhütern, Informatikern und Parkwächtern zusammen. Ihr gemeinsames Ziel: Die Natur in der Zentralafrikanischen Republik verstehen und bewahren. Mehr zum Naturschutzprojekt: www.chinko.com

Sie werden Forscherinnen

Die ehemalige Biologie-Teilnehmerin Jacqueline Mock (25) brennt für zwei Dinge: Biologie und Chemie.

Bald schliesst sie ihre Masterarbeit an der ETH Zürich in synthetischer Biologie ab. Sie erforscht, wie bekannte Systeme neu zusammengesetzt werden können, um Systeme mit neuen Eigenschaften zu erschaffen. In Zukunft kann sie sich gut vorstellen, in der Pharmaindustrie zu arbeiten und Medikamente zu entwickeln.

Sie werden Entwickler von Künstlicher Intelligenz

Michele Dolfi nahm 2006 an der Physik-Olympiade teil. 11 Jahre später hat er einen Doktortitel in Physik in der Tasche und forscht bei IBM zu künstlicher Intelligenz. Er tüftelt an einer intelligenten Software, die wissenschaftliche Papers nach Erkenntnissen durchsucht und diese zusammenfassen kann.

Sie werden Talentförderer

Drei der vier Ehemaligen arbeiten heute als ehrenamtliche Präsidentinnen und Präsidenten der Olympiaden. Sie tauschen also die Rollen, fördern Jugendliche.

Die Motivation der ehemaligen Philosophie-Teilnehmerin Stéphanie Pereiras ist klar: Ohne die Olympiade hätte sie nicht zur Philosophie gefunden – und somit auch nicht zur ihrem Studium. Diesen Zugang zur Philosophie möchte sie auch anderen Jugendlichen bieten.

Thierry, Jacqueline, Stéphanie und Michele waren zu Gast am Science Olympiad Day 2017. Sie nahmen am Panel "Wissenschafts-Olympiade – und dann?" teil. Die Bilder zum Anlass vom 21.10.2017 finden Sie hier:

Science Olympiad Day 2017

Illustration: Melanie Wigger, www.mecawi.ch
Text: Mirjam Sager